09.07.2026
von Lena Wittenfeld und Etienne Höra
Für viele junge Menschen – die Generation Z(eitenwende) – ist Außenpolitik fern, komplex und diffus bedrohlich. Übergreifende Visionen einer wünschenswerten Zukunft fehlen weitgehend. Dabei sind diese gerade für junge Menschen zentral: Sie müssen am längsten mit den Konsequenzen außenpolitischer Entscheidungen leben, von der Wiedereinführung des Wehrdienstes bis hin zum schuldenfinanzierten Sondervermögen zur Aufrüstung der Bundeswehr. Visionen, die durch partizipative und kokreative Prozesse entstehen, bieten Raum für Aushandlungsprozesse und ermöglichen es, breite Gesellschaftsgruppen hinter gemeinsamen Zielen zu versammeln.
Unser Projekt Generation Z(eitenwende): Junge Perspektiven auf Außen- und Europapolitik hat zum Ziel, Perspektiven junger Menschen durch empirische Grundlagenforschung und kokreative Prozesse sichtbar zu machen und in den politischen Diskurs zu tragen. Nach einer ersten fokusgruppenbasierten Studie stellt dieser Bericht die Ergebnisse eines partizipativen Visionsprozesses mit jungen Expert*innen vor.
Autor*innen
Etienne Höra ist Co-Präsident von Polis180. Er arbeitet als Experte für Handelspolitik und Geopolitik im Europaprogramm der Bertelsmann Stiftung.
Lena Wittenfeld ist Co-Präsidentin von Polis180. Seit September 2023 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Bielefeld und promoviert in der kritischen politischen Theorie zu feministischer Außenpolitik.
gefördert durch:

