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Datum/Zeit
Date(s) - 21/01/2019
18:30 - 21:00

Veranstaltungsort
Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Gender & Friedenssicherung: Maskulinitäten und Gewalt im Kontext von UN-Friedensmissionen

in Kooperation mit 

21. Januar, 18.30-20.30, Haus der Demokratie und Menschenrechte

Mit Marie Kemnitz – Hauptmann der Bundeswehr, Nicola Popovic – Expertin für die UN-Agenda Frauen, Frieden & Sicherheit, Jeannette Böhme – Medica Modiale und weiteren Expert*innen aus der Zivilgesellschaft, sowie Soldaten*innen und Wissenschaftler*innen.

(c) Peter Satre

Fälle von sexueller Gewalt im Kontext von UN-Friedensmissionen haben in den letzten Jahren weltweit für Negativschlagzeilen gesorgt und die Legitimität von UN-Friedenssicherungseinsätzen infrage gestellt. Geschlechterbilder und -beziehungen verändern sich im Zuge von bewaffneten Konflikten und insbesondere militarisierte Männlichkeitsbilder können Gewalt gegen Frauen verstärken. Der Weltverband der Gesellschaften für die Vereinten Nationen engagiert sich bereits im Rahmen der Kampagne “Not under the United Nations Flag” gegen sexuelle Ausbeutung und Missbrauch in Friedensmissionen.

Im Hinblick auf Deutschlands nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat ab Januar 2019 und einen geplanten UN Resolutionsentwurf zum Thema sexuelle Gewalt in Konflikten fragen wir, inwieweit Geschlechterperspektiven in der Arbeit von UN Friedensmissionen berücksichtigt werden.

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) organisieren wir am 21. Januar eine Veranstaltung mit dem Ziel, eine öffentliche Debatte zu diesem Thema anzustoßen. Unterstützt werden wir von Expert*innen aus der Zivilgesellschaft sowie Soldaten*innen und Wissenschaftler*innen.

An drei Thementischen wollen wir mit euch die Reproduktion von Männerbildern und Maskulinitäten in der Ausbildung in Armee und Polizei und deren Auswirkungen im Kontext von UN-Friedensmissionen diskutieren. Dazu werden wir Lösungsstrategien zum Gendermainstreaming in der UN und Möglichkeiten der Aufarbeitung sexueller Gewalt im Kontext von Friedensmissionen entwickeln sowie konkrete Appelle an nationale und internationale Entscheidungsträger*innen formulieren.

Wir freuen uns auf das Gespräch mit euch! Bei Rückfragen meldet euch gerne bei lisa.mueller-dormann@polis180.org

Bitte meldet euch verbindlich über das Anmeldeformular an – die Plätze sind begrenzt.

Anmeldung

Die Veranstaltung ist ausgebucht.

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