Selten wurde in Politik, Medien und Gesellschaft so viel über Migration, Asyl und Integration gesprochen und gestritten wie in den vergangenen Monaten. Dabei geht es beispielsweise um die Fragen, wie man Migrationsströme regulieren, Fluchtursachen bekämpfen und zwischen sogenannten „Wirtschaftsmigranten“ und „Schutzbedürftigen“ unterscheiden kann. Doch oftmals werden diese politischen Debatten emotional und ungeachtet wissenschaftlicher Erkenntnisse geführt. Der Anspruch des Programms Migration ist es, mit Hilfe wissenschaftlich fundierter Analyse und innovativen Politikempfehlungen, Mythen zu entlarven, festgefahrene Diskurse aufzubrechen und neue Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Wir als junge ExpertInnen wollen als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Politik, zwischen Theorie und Praxis einerseits eine Übersetzungsleistung erbringen und andererseits durch unsere Sichtweisen die Debatte bereichern.

PROGRAMMBEREICHE

PROGRAMMLEITERINNEN

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Thore Hagemann

Seit längerem beschäftigt sich Thore mit dem Thema Migration, vor allem mit  der Europäischen Migrationspolitik. Was ist die Logik hinter der Dublin Verordnung? Wo und wie werden Grenzen gezogen? Wer darf in die EU, wer nicht? Um Antworten auf diese Fragen zu finden gilt es sich mit Politiker*innen, Zivilgesellschaft, vor allem aber auch mit Migrant*innen darüber zu unterhalten. Bei POLIS180 verfolgt Thore das Ziel, Antworten auf genau diese Fragen zu finden. Sein Studium der Sozialwissenschaften in Köln, Maastricht, Toulouse und Berlin ist der Ausgangspunkt für sein Engagement. Mit Erfahrungen im humanitären NGO Sektor, in einem Ministerium sowie in der wissenschaftlichen Politikberatung bereichert er Polis180 außerdem mit praktischem “Know-How”. Und sollte es mit der Politik alles nicht so ganz funktionieren, hat Thore noch den “Plan-B” als DJ und Producer berühmt zu werden. Musik ist ja auch politisch…

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Methuja Thavarasa

Methuja möchte mit Polis180 kreative Wege finden und Plattformen schaffen, die zu einem offenen Dialog zum Thema Migration beitragen. Besonderes Augenmerk legt sie dabei auf Schnittstellen zu Bildung, Politik, Kunst, Kultur und Wissenschaft. Die projektbasierte Arbeit bei Polis180 soll sich an der Lebensrealität der unmittelbar vom Diskurs betroffenen Menschen orientieren und diese mit in den Prozess des Dialogs einschließen. Seit langem beschäftigt sie die Frage nach einer ‚europäischen Identität‘ sowie deren Ablösung von nationalistischem Denken und eindimensionalen Kulturdebatten. Hier interessiert sie sich u.a. für das interdisziplinäre Konzept der Transkulturalität, das Kultur als grenzübergreifendes Phänomen untersucht. Methuja kann auf vielfältige Erfahrungen im Bildungs-, Wissenschafts- und Wirtschaftskontext zurückblicken, die sie nun in der Arbeit bei Polis180 produktiv einbringen möchte.

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© 2016 Polis180 e.V. | Grassroots-Thinktank für Außen- und Europapolitik

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