Datum/Zeit
Date(s) - 05/07/2022
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Berlin, Mitte

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Junge zivilgesellschaftliche Impulse für eine “Feministische Entwicklungspolitik” setzen – Ein interaktiver POLIS180 Workshop

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze kündigte im Februar 2022 an, in der laufenden Legislaturperiode eine Feministische Entwicklungspolitik zu verfolgen. Auf der Website des BMZ findet man seitdem eine Ausführung zu feministischer Entwicklungspolitik, welche vor allem einen Fokus auf Frauen und die Überwindung von Geschlechterungerechtigkeit legt. Letzteres wird dabei definiert “als Folge von bestimmten Machtstrukturen, diskriminierenden Normen und Rollenbildern“.

Erklärtes Ziel ist es, „strukturelle Ungleichheiten, Ungleichbehandlung und Diskriminierung langfristig zu beseitigen“, wozu „auch rassistische Strukturen und Machtverhältnisse“ gehören. Neben dem klaren Fokus auf Frauen lässt sich hier also ein transformatorisch und intersektional ausgerichteter Ansatz erkennen. Eine entsprechende Strategie zur Umsetzung einer solchen feministischen Politik liegt bisher nicht vor.Wir als junger Think-Tank wollen nun die Gelegenheit nutzen und einen Beitrag dazu leisten, diese Neuausrichtung mit Inhalten, Ideen und Forderungen zu füllen.

Dazu laden wir am 5. Juli 2022 zu einem interaktiven Workshop-Abend in Berlin ein. Mit dabei sind Deborah Düring (MdB, Bündnis 90/Die Grünen), Nadja Sthamer (MdB, SPD), und Norzin Grigoleit-Dagyab (Stellvertretende Leiterin des Referats für Geschlechtergerechtigkeit, BMZ). Wir starten in den Abend mit kleinen Impulsvorträgen zu verschiedenen Aspekten feministischer Entwicklungspolitik und vertiefen diese dann in Arbeitsgruppen. Wie sieht eine Entwicklungspolitik von staatlicher Seite aus, die Machtverhältnisse offenlegt und bekämpft? Nach welchen Prinzipien müssen Finanzmittel verteilt werden? Welche Rolle nimmt die Zivilgesellschaft ein und wie kann ihre Arbeit als Motor der Transformation eingesetzt werden? Was bedeutet die anti-rassistische Ausrichtung innerhalb einer feministischen Entwicklungspolitik?

In einer moderierten Diskussionsrunde bringen wir dann die Ergebnisse unserer Arbeitsgruppen zusammen und diskutieren, welchen Ansprüchen eine feministische Entwicklungspolitik gerecht werden muss, welche Weichenstellungen in der Politik nötig sind und wo es Widersprüche gibt. So wollen wir einen spannenden und anregenden Austausch zwischen Politik, Zivilgesellschaft und Praxis ermöglichen.

Um einen produktiven Abend zu ermöglichen müssen wir die Teilnehmendenzahl leider auf 15 Personen eingrenzen. Wir bitten euch daher, bei eurer Anmeldung sicherzugehen, dass ihr teilnehmen könnt und zwei Sätze zu euch und eurer Motivation an Lea Rau unter lea.rau@polis180.org mitzusenden. Falls ihr selbst Lust habt, einen Impulsvortrag beizusteuern, schreibt uns das sehr gerne. Solltet ihr doch verhindert sein, sagt bitte unbedingt zeitnah ab, damit wir euren Platz gegebenenfalls weitervergeben können.

Anmeldung

Die Veranstaltung ist ausgebucht.

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