Generation Z(eitenwende):
Junge Perspektiven auf Außen- und Europapolitik
Wie blicken junge Menschen auf Deutschlands Rolle in der Welt und welche Perspektiven und Visionen haben jungen Menschen von Außenpolitik? In einer Zeit globaler Umbrüche, in der Innen- und Außenpolitik immer stärker ineinandergreifen, können die Sichtweisen junger Menschen entscheidende Impulse für die Zukunft der deutschen Außenpolitik setzen. Gleichzeitig sind ihre Perspektiven in außenpolitischen Debatten unterrepräsentiert. Umfragen belegen, dass junge Menschen in Deutschland die einzige Altersgruppe sind, die ein verstärktes internationales Engagement fordert. Während ältere Generationen häufig Werte wie Sicherheits- und wirtschaftspolitische Stabilität priorisieren, setzen viele Jüngere auf aktives Eintreten für Klima- und Menschenrechtsthemen sowie auf multilaterale Zusammenarbeit und europäische Kooperation. Zudem nehmen sie geopolitische Bedrohungen intensiver wahr.
Diese Repräsentationslücke wiegt schwer, da junge Menschen häufig weniger an überkommenen Paradigmen festhalten, sondern innovative und visionäre Ideen haben und sich so aktiv an einer Neuausrichtung der deutschen Außenpolitik beteiligen könnten. Das Projekt Generation Z(eitenwende): Junge Perspektiven auf Außen- und Europapolitik möchte die Repräsentationslücke schließen, junge Perspektive sichtbar machen und in den politischen Diskurs einbringen.
Projektbausteine
Das Projekt gliedert sich in drei Phasen, die gemeinsam einen Beitrag für einen konstruktiven, inklusiven und faktenbasierten Diskurs zu Deutschlands Positionierung in der Welt leisten.

Grundlagenforschung
Gemeinsam mit d|part explorieren wir die Perspektiven und Einstellungen junger Menschen zur deutschen Außen- und Europapolitik. Fokusgruppen mit jungen Menschen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands ermöglichen ein tieferes Verständnis dafür, wie junge Menschen Außenpolitik erleben, deuten und mitgestalten wollen. Da junge Menschen keine homogene Gruppe darstellen, ermöglichen es die Fokusgruppen, ihre heterogenen Perspektiven und Visionen sichtbar zu machen, in einen ersten Dialog zu bringen und mögliche Schnittmengen zu identifizieren.

Policy Labs
In ko-kreativen Policy Labs analysieren junge Teilnehmende gemeinsam mit Expert*innen die Ergebnisse der Fokusgruppen, entwickeln darauf basierende Impulse und Handlungsempfehlungen für die deutsche Außen- und Europapolitik und diskutieren diese direkt mit Entscheidungsträger*innen.

Dialog
Die Studienergebnisse sowie die Ergebnisse aus den Policy Labs werden publiziert und dienen als Anlass für öffentliche Diskussionsveranstaltungen mit Zivilgesellschaft, Politik und der breiten Öffentlichkeit.
Kontakt

Nila Sarabi
Projektmanagement

Etienne Höra
Ansprechperson im Vorstand

Lena Wittenfeld
Ansprechperson im Vorstand