Polis Brief N° 20

Zwischen Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung

Handlungsempfehlungen für die Verbesserung der mentalen Gesundheitsversorgung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Deutschland

Von Amelie Gätjen, Nina Stephan, Carlotta Duken und Carla Deckers

Flüchtlinge leiden im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung in Deutschland viel häufiger an psychischen Erkrankungen. Kinder und Jugendliche stellen eine besonders vulnerable Gruppe dar, deren Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten durch strukturelle Hürden und lange Wartezeiten erschwert wird. Die Unterbringung in Sammelunterkünften erhöht häufig deren psychische Belastung. Die Bundesregierung muss dringend die psychische Versorgung von geflüchteten Minderjährigen verbessern – dazu ist sie nicht nur rechtlich und moralisch verpflichtet, eine verbesserte Versorgung wirkt auch den langfristigen gesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Kosten entgegen, die durch die aktuelle Versorgungslücke entstehen.

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