Polis Paper N° 27 – Umbruch, Distanz, Verteilungskonflikte: Wie die Generation Z(eitenwende) auf Außenpolitik blickt

01.06.2026

von Etienne Höra, Lena Wittenfeld und Tobias Spöri

Diese Studie zeigt, dass junge Menschen die Zeitenwende zwar als tiefgreifenden Umbruch wahrnehmen, sich politisch jedoch häufig orientierungs- und handlungsunfähig fühlen. Wissen, Beteiligung und eine überzeugende Zukunftsvision sind zentrale Voraussetzungen für mehr gesellschaftliche Resilienz. Während Außenpolitik allgegenwärtig ist, bleibt sie oft abstrakt und wird als Konkurrenz zu innenpolitischen Herausforderungen verstanden. Das Misstrauen in die staatliche Handlungsfähigkeit prägt den Blick auf Deutschland und seine Sicherheitspolitik. Gleichzeitig zeigt die Generation Z(eitenwende) Offenheit für internationale Zusammenarbeit, zivilgesellschaftliches Engagement und politische Mitgestaltung.


Autor*innen

Etienne Höra ist Co-Präsident von Polis180. Er arbeitet als Experte für Handelspolitik und Geopolitik im Europaprogramm der Bertelsmann Stiftung.

Lena Wittenfeld ist Co-Präsidentin von Polis180. Seit September 2023 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Bielefeld und promoviert in der kritischen politischen Theorie zu feministischer Außenpolitik.

Tobias Spöri ist Senior Research Fellow bei d|part und forscht und lehrt am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien. Zudem ist er wissenschaftlicher Berater der European Capital of Democracy Initiative.

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