Programmbereich Arbeitsmarktintegration

Arbeit und Ergebnisse des Projekts

Zielsetzung des Projekts

Durch die Ankunft vieler Flüchtlinge hat das Thema Arbeitsmarktintegration wieder an Popularität in Europa gewonnen. Viele Länder stehen vor der Herausforderung, Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren, die der Landessprache nicht mächtig sind, keinen formalen Abschluss vorweisen können oder durch ihre Fluchterfahrungen traumatisiert wurden. Oft erschweren auch starre bürokratische Regeln den Weg in den Arbeitsmarkt.

Das Polis180-Projekt „Arbeitsmarktintegration“ möchte alternative Strategien aufzeigen, wie Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Hierbei sieht sich das Projekt als Mittler zwischen Wissenschaft und Politik. Es geht darum, politischen Entscheidungsträgern unterschiedliche Reformoptionen aufzuzeigen, sodass diese dadurch bessere Entscheidungen treffen können. Besonders im europäischen Kontext gibt es zahlreiche Best-Practice-Beispiele, von denen Länder lernen können. In Zukunft sollten deshalb gemeinsame Ansätze und einheitliche Strategien erarbeitet werden. Auch hierfür wird sich das Projekt einsetzen.

Diese Strategien sollen aber nicht nur Flüchtlingen helfen. Auch andere auf dem Arbeitsmarkt benachteiligte Gruppen, wie zum Beispiel Langzeitarbeitslose oder Analphabeten, können von besseren Lösungen in der Praxis profitieren.

Schwerpunktthema: Kompetenzen von Flüchtlingen

Viele Flüchtlinge verfügen trotz eines zum Teil niedrigen Bildungsniveaus über wichtige berufliche Kompetenzen. Denn auch wenn sie keinen Schul- oder Universitätsabschluss erworben haben, waren viele von ihnen in ihrer Heimat jahrelang berufstätig. Bisher bleiben diese beruflichen Erfahrungen und Kompetenzen jedoch unentdeckt. In Deutschland werden fast ausschließlich formale Abschlüsse als Qualifikation für den Arbeitsmarkt anerkannt. Welche Kompetenzen Flüchtlinge ohne Abschluss haben, wird bisher nicht ermittelt. Andere Länder wie zum Beispiel Dänemark sind an dieser Stelle schon weiter. Und genau an dieser Stelle möchte das Projekt Arbeitsmarktintegration ansetzen: Herausfinden, wo es schon gute Lösungen gibt und diese bedarfsgerecht anpassen oder weiterentwickeln.

Adrian Sonder

Leiter

Adrian Sonder ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag. Er hat Politik- und Sozialwissenschaften sowie Wirtschaftsgeschichte am Institut d’Études Politiques de Paris, am Trinity College Dublin und an der Lunds Universität studiert. Im Bundestag beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Themen.

Lea-Marie Warlich

Öffentlichkeitsarbeit

Lea-Maria Warlich absolvierte ihren Master im Fach “Politics and Society” an der Maastricht University und forschte zu der Rolle von Anti-Diskriminierungspolitik als Bestandteil erfolgreicher Integrationsmodelle. Zuvor studierte sie im Bachelor an der Freien Universität in Berlin und an der Leeds University Literatur- und Kulturwissenschaft und Nordamerikastudien.

Anne-Marie Kortas

Events & Netzwerke

Anne-Marie Kortas ist Gründungsmitglied der Flüchtlingsinitiative Angehört, die AsylbewerberInnen rechtliche Informationen vermittelt. Sie hat einen Mastertitel von der Hertie School of Governance erworben und arbeitete am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Anne-Marie lebte und arbeitete mehrere Jahre in Lateinamerika.

Lisa Crinon

Lisa Crinon hat mehrere europäische Kooperationsprojekte im Bereich der politischen Jugendbildung, unter anderem für das DFJW, koordiniert. In ihrem Masterstudium der Politikwissenschaft und Soziologie an der Humboldt Universität Berlin hat sie ihren Fokus auf Europäische Integration und Migrationspolitik gelegt.

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© 2016 Polis180 e.V. | Grassroots-Thinktank für Außen- und Europapolitik

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