PROGRAMMBEREICH PERSPEKTIVE OST

Im Programmbereich Perspektive Ost beschäftigen wir uns mit den internationalen Beziehungen Deutschlands und der EU Richtung Osten.

Wir stellen kleine Fragen und auch ganz große: wie kann Deutschland eine konstruktive Rolle gegenüber den antidemokratischen Tendenzen in Osteuropa einnehmen? Welche internationalen und regionalen Foren sind geeignet, um die Ost-West-Beziehungen zu gestalten? Und wie kann Außenpolitik verschiedene Zielstellungen in den Bereichen Sicherheit, Wirtschaft aber auch Entwicklung und Menschenrechte miteinander verbinden?

Unser geographischer Rahmen ist weit gesteckt: neben Russland und Osteuropa betrachten wir auch Regionen wie den Kaukasus oder Zentralasien. Dabei loten wir immer wieder auch die Grenzverläufe zwischen “Ost” und “West” und die Bedeutung dieser Zuschreibungen in der aktuellen Außenpolitik aus.

Der Programmbereich befindet sich derzeit im Wiederaufbau. Der Relaunch fand am 19. Juni in Berlin statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, den Programmbereich mitzugestalten und Themen und Projektvorschläge einzubringen!

Wir treffen uns etwa alle vier Wochen und freuen uns immer über neue Gesichter! Auch außerhalb Berlins könnt ihr euch einbringen: alle vier Wochen sehen wir uns digital auf Skype. Schreibt uns, wenn ihr dazu kommen wollt!

DU WILLST MITGESTALTEN? Dann melde dich einfach bei…

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Julia Baumann

E-Mail: julia.baumann@polis180.org

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Luisa Podsadny

E-Mail: luisa.podsadny@polis180.org

UNSERE PROJEKTE

PROJECT: Ukrainomics

Enhance the Economic Debate in Ukraine!

Polis 180 and VoxUkraine (Kyiv) are implementing a project aiming at broadening and intensifying the economic debate in Ukraine. The Revolution of Dignity and War in Donbass have become a catalyst for serious transformations in society. However, Ukraine still lacks an intensive public discussion of the shortcomings and benefits of the proposed reformist course and its possible alternative options. An evidence-based analysis and an in-depth debate about economic and social policy will improve the quality of economic decisions in Ukraine and have a positive impact on the welfare of millions of Ukrainians. And it is crucial in terms of involving the population in the reform process.

Within the framework of two workshops in Berlin and in Kyiv, we strive to look at the key problems of the Ukrainian economy from different perspectives, reasonably consider all the pros and cons of specific decisions, and introduce project participants to new economic concepts and debates.


  • Project term: 01 September 2018 – 31 December 2019
  • For more information on this project click here.

EVENT: „Ukraine in Histories and Stories“

Presentation and discussion of the book “Ukraine in Histories and Stories: Essays by Ukrainian Intellectuals” at ostPost Berlin, on October 16, 2019

The book “Ukraine in Histories and Stories: Essays by Ukrainian Intellectuals” is a collection of texts by contemporary Ukrainian intellectuals: writers, historians, philosophers, political analysts, opinion leaders. The texts have been written for an international audience. The collection combines reflections on Ukraine’s history (or histories) and analysis of the present, conceptual ideas and life stories. The book presents a multi-faceted image of Ukrainian memory and reality: from the Holodomor to Maidan, from Russian aggression to cultural diversity, from the depth of the past to the complexity of the present.

With us were:

  • Iuliia Skubytska: Ukrainian historian & expert at Internews Ukraine;
  • Vakhtang Kebuladze: Ukrainian philosopher;
  • Volodymyr Yermolenko: Ukrainian philosopher & editor at UkraineWorld.org.
  • Marieluise Beck, co-founder of the Zentrum Liberale Moderne

Mattia Nelles, Ukraine expert at the Centre for Liberal Modernity, hosted the evening.


PROJECT: #GEOEUvalues

Between a Rock and a Hard Place?

Georgian, German and French Perspectives on European Values and Euro-Atlantic Integration

Polis180, the Georgian Institute of Politics (GIP, Tbilisi) and Argo (Paris) implemented a joint project on European values and ways of better anchoring them in the Georgian and the EU’s societies. The European Union is being increasingly challenged by populist and Eurosceptic forces, and European values are clearly under threat in several EU member states. In Georgia, the Association Agreement with the EU is being implemented and the country is moving closer towards Europe in many ways. Nevertheless, challenges remain in the face of both external and internal threats, for instance regarding the safeguarding of human rights.

Thus, in the framework of their project #GEOEUvalues, Polis180, GIP and Argo examined: What are the main challenges to European values in Georgia and in the EU? What are European values in the first place? How can we foster European values in the EU and the Eastern Partnership countries? What is the relationship between European values and EU accession?


  • Project term: 01 June – 31 December 2018
  • For more information on this project click here.

PROJEKT: POLIS KOCHT!

Die Westbalkan-Staaten nach den EU-Wahlen

Am 29. Juli haben wir gemeinsam den Blick in die unmittelbare europäische Nachbarschaft gerichtet: die Westbalkan-Staaten Nordmazedonien, Albanien, Serbien, Montenegro, Bosnien und Kosovo. Zusammen mit Thomas Ossowski diskutierten wir insbesondere, welchen Einfluss der Ausgang der Europawahlen auf die Beziehungen zur EU hat. Dazu gab es u.a. Ajvar, Burek & vegetarische Cevapcici.

Unser Fazit: Die Erweiterungsdebatte innerhalb der EU muss in den europäischen Gesamtkontext eingeordnet werden. Hierbei gilt es, die Perspektive aller EU-Mitgliedstaaten miteinzubeziehen, die teilweise sehr unterschiedliche Meinungen zur potentiellen EU-Erweiterung haben. Um die jeweiligen Beweggründe der Mitgliedstaaten nachvollziehen zu können, ist ein Blick in die innenpolitischen Gegebenheiten der einzelnen Länder unerlässlich. Die daraus resultierenden Sorgen bzgl. EU-Erweiterung müssen ernst genommen werden. Auch in Deutschland herrscht Uneinigkeit, wie mit der Erweiterungsdebatte umzugehen ist. Eine besonders positive Einstellung birgt auch das Risiko, bei Deutschlands wichtigstem Partner innerhalb der EU, Frankreich, anzuecken. Die Perspektive auf eine Mitgliedschaft ist in vielen (potentiellen) Bewerberstaaten ein wichtiger Anreiz, um interne Reformen voranzutreiben. Dies gilt insbesondere für die Bereiche der Rechtsstaatlichkeit, aber auch Wirtschaftsreformen sind nicht zu vernachlässigen. Mit einem Blick auf die aktuelle Gefährdung von Gewaltentrennung & Rechtstaatlichkeit in einigen EU-Mitgliedsländern ist es von besonderer Wichtigkeit, dass Reformen in den jeweiligen Ländern nachhaltig & dauerhaft umgesetzt werden. Die EU sollte Ihre Glaubwürdigkeit nicht gefährden, indem sie den Bewerberstaaten unrealistische Versprechungen macht. Wenn auch nicht kurzfristig, so sollte den Bewerberstaaten doch langfristig eine realistische Beitrittsperspektive gegeben werden. Dies ist auch insofern relevant, als dass der Balkan bereits von bspw. China & Russland umworben wird, und ein geopolitisches Kräftemessen in der Region vermieden werden sollte.


© 2015-2018 Polis180 e.V. | Grassroots-Thinktank für Außen- und Europapolitik

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