Wahlprogrammcheck

Digitalisierung in Wissenschaft und Bildung

Die Digitalisierung verändert unser Zusammenleben grundlegend. Mit ihrer innovativen und invasiven Art greift sie in alle Lebensbereiche und hebt so auch Wissenschaft und Bildung aus den traditionellen Angeln. Denn gerade für die Wissenschaft gilt: Nie zuvor konnten so große Datenmengen gesammelt und ausgewertet werden, nie zuvor war die wissenschaftliche Produktivität so hoch. Mit dem digitalen Wandel ergibt sich jetzt die Chance für mehr Austausch und Transparenz.

In puncto Bildung ist für jede*n Einzelne*n eine gewisse digitale Kompetenz unabdingbar, um Medien selbstbestimmt und verantwortungsvoll zu nutzen. Als Volkswirtschaft müssen wir zudem das Potenzial der Digitalisierung nutzen, um international konkurrenzfähig zu bleiben.

Gewährleisten soll dies auf nationaler Ebene künftig nicht nur der Digitalisierungspakt, der durch eine Bund-Länder-Kooperation ein Upgrade der deutschen Schulen auf den neuesten technischen Stand verspricht, sondern auch der Digital-Gipfel unter der Leitung des Bundeswirtschaftsministeriums. Zudem hat die Wissenschaft selbst über ihr Sprachrohr, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), eine Expertenkommission „Wissenschaft im digitalen Zeitalter“ einberufen.

Was versprechen die deutschen Parteien jedoch auf europäischer Ebene in Bezug auf ihre Digitalisierungspolitik für Wissenschaft und Bildung? Der Natur der Sache nach unterscheiden sich die verschiedenen Wahlprogramme an dieser Stelle sowohl im grundlegenden Konzept als auch bei konkreten praktischen Umsetzungsvorschlägen. Alle von ihnen beschäftigen sich jedoch mit den folgenden drei Aspekten:

Wie stellen sich die Parteien ein Urheberrecht vor, das in Zeiten der Digitalisierung Interessen von Urheber*innen und eine vom Austausch abhängige Wissenschaft in Ausgleich bringt? Inwiefern sollte sich die europäische Forschungs- und Wissenschaftslandschaft vernetzen und welche Rolle spielt dabei die Digitalisierung? Und was sagen die Parteien zu „Horizont Europa“, dem Nachfolgeprogramm von „Horizont 2020“, ein EU-Förderprogramm für Forschung und Innovation, welches im kommenden Jahr ausläuft und mit seinem Schwerpunkt I („Wissenschaftsexzellenz“) maßgeblich die europäische Wissenschaftslandschaft prägt?

Autor

Johannes Blöcher

 

Urheberrecht/Open-Access in der Wissenschaft

Digitalisierungsbedingte Kooperationen im Bereich Wissenschaft und Bildung

Nachfolgeprogramm für „Horizont 2020“

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