Datum/Zeit
Date(s) - 26/01/2023
19:00 - 20:30

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26.01.2023 | 19.00-20.30 | Online auf Zoom

 

Peace starts with the peace of mind: Was hat der politische Frieden mit dem friedlichen Geist zu tun? Wie können wir Kindern, Erwachsenen und ganzen Gesellschaften dabei helfen, sich Kriegstraumata zu stellen und zu bearbeiten? Erfährt das Thema genügend politische Aufmerksamkeit und was sind die größten Hürden in der praktischen Arbeit?

Klingt interessant? Dann frag mit uns Expert:innen, die es aus erster Hand wissen! Am Donnerstag, den 26. Januar, von 19 bis 20.30 Uhr findet unsere nächste Finding Peaces Panel Diskussion statt. In dieser Veranstaltungsreihe betrachten wir Frieden und verwandte Konzepte aus immer wieder neuen Blickwinkeln, um dieses ebenso aktuelle wie abstrakte Thema besser zu verstehen.

In der dritten Veranstaltung unserer Reihe soll der Fokus auf „Mental Health and Psychological Support“ (MHPSS) im Kontext von Friedensförderung liegen. In Konfliktsituationen oder bei der Friedensbildung richten sich unsere Augen oft auf ganz praktische Maßnahmen mit kurzfristiger Wirkung: ein schnelles Beenden der Kämpfe, den Zugang zu Ressourcen wie Nahrung und Wasser sichern, ein gerechtes und demokratisches Regierungssystem aufbauen. Bewaffnete Konflikte, Gewalt, Menschenrechtsverletzungen und erzwungene Vertreibung haben aber auch negative Auswirkungen auf das psychische und soziale Wohlbefinden der betroffenen Personen, Familien und Gemeinschaften sowie der Gesellschaft als Ganzes. Weil sie Stabilität schaffen, Stress minimieren sowie konstruktive Beziehungen und vorhandene Ressourcen stärken, sind MHPSS-Maßnahmen wesentlich für die Traumabewältigung bei den Opfern. Dabei können sie präventiv gegen Generationentraumata wirken sowie zur langfristigen Versöhnung von Konfliktparteien beitragen. Wie Mental Health konkret zur Friedensbildung beiträgt, wird im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen.

Wir freuen uns sehr, dass dieses Mal dabei sind:

Pia Walter (Verantwortliche für Projekte und Partnerschaften bei HAWAR.help), Florian Westphal (Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender von Save the Children Deutschland) und Prof. Dr. Dr. Jan Kizilhan (Psychotherapeut, Dekan für Psychotraumatologie an der Universität Duhok, Irak, uvm.).

Entsprechend der regionalen Schwerpunkte unserer Gäste wird es vor allem um Erfahrungen aus dem Irak und Afghanistan gehen. Nach dem moderierten Gespräch auf dem Panel öffnen wir die Diskussion für das Publikum und sind gespannt auf Eure Anregungen.

Bei Fragen könnt ihr euch jederzeit an Thelma wenden.

Wir freuen uns auf Dich!

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