Polis Brief N°16

Hungern für den Klimaschutz?

Handlungsempfehlungen für den Klimaschutz und das „Kein-Hunger-Ziel“

Von Marcel Strecker

In Bezug auf die zum Teil sehr emotional geführten Diskussionen um die „richtige“ Ernährung werden im Folgenden Handlungsempfehlungen auf Basis der Wechselwirkungen zwischen dem Klimawandel und dem Kein-Hunger Ziel beschrieben. Durch den Klimawandel werden vermehrt Hungersnöte auftreten, sodass Maßnahmen für den Klimaschutz gleichzeitig den Welthunger reduzieren. Andersherum könnte die Erreichung des „Kein-Hunger“-Ziels allerdings Maßnahmen für den Klimaschutz konterkarieren, weil der Ernährungssektor für die Emission von Treibhausgasen verantwortlich ist. Es zeigt sich, dass das Erreichen des Kein-Hunger-Ziels nicht zwingend mit einem Anstieg der CO2-Emissionen verbunden ist, da die Grundversorgung mit Lebensmitteln in der Regel mit klimafreundlichen Produkten stattfindet. Zuletzt wird klar, dass Verhaltensänderungen der Menschen im Westen einen Beitrag zur Erreichung der Ziele „Kein Hunger“ und „Klimaschutz“ leisten können.

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